Mahé S.12

Do. 30.3.: Morgens wieder durch den Dauerstau von Victoria gequält, dann der Ostküste gefolgt, am Flughafen vorbei bis zur weitläufigen Anse Royale. Der verlockende Strand dort bewirkte, daß ich wieder einmal die Schnorchelgründe erkundete (leider bei Ebbe). Linkerhand liegt eine kleine felsige Insel, in deren Nähe ich mich durch starke Strömung und Brandung am Riff verletzte. Eine starke Welle warf mich auf das scharfkantige Riffskelett, wobei ich mir den rechten Fuß aufschrammte. Noch dazu kaum etwas Interessantes gesehen mit Ausnahme des schönen kleinen Picasso-Drückerfisches (siehe 2.April). Unter mir nur Seegras, totes Riff und dicker, krautartiger Tangbewuchs.

Mahé - Anse Royale

Anse Royale

Mahé - Anse Royale

Etwas angeschlagen fuhr ich schräg über die Insel nach Südwesten zur einsamen Anse Intendance. Schwimmen ist dort wegen zu starker Strömungen verboten, überall große Hinweistafeln. Wirklich schneeweißer Strand mit großem schattigen Palmenhain im Hintergrund. Doch auch ohne Strömung ist dieser Strand bei Ebbe nicht zum Baden geeignet, da viel zu flach am Ufer und gleich am Wassersaum überall Felsen und schwarze tote Riffreste. So genoß ich die Einsamkeit und die traumhafte Kulisse und erntete ein paar Kokosnüsse. (Bitte extreme Vorsicht dabei, das sollte man nur machen wenn man das schon geübt hat, die Verletzungsgefahr dabei ist wirklich immens, ich schreibe das aus eigener Erfahrung) Lieber die paar Rupies ausgeben, als den Rest des Urlaubs lädiert zu fristen!!!

Mahé - Anse Intendance

Anse Intendance

Mahé - Anse Intendance

Weiterfahrt zur Anse Takamaka, wo ich ja am ersten Mietauto-Tag abends schon mal geschnorchelt hatte. Trotz Mittagssonne zwei Stunden im Wasser, doch diesmal nichts Spektakuläres gesehen.

Mahé - Anse Takamaka

Anse Takamaka

Weiterfahrt über Baie Lazare nach Anse a la Mouche über die Berge zurück zur Ostküste. Bei starker Bewölkung blieb ich wieder in der Rush-Hour von Victoria stecken - schade um die wertvolle Zeit.

Mahé Ostküste

Blick von der Autobahn an der Ostküste (Airport - Victoria) Richtung Berge (im Hintergrund ein Schiffswrack)

Meinen letzten Abend auf Mahé wollte ich noch am Beau Vallon Beach verbringen – dazu wurde wieder großes Wetterschauspiel geboten: Während es am Beau Vallon trocken war mit romantischer Abendstimmung, ergoß sich starker Regen gleich linkerhand in den Bergen hinter Bel Ombre. Direkt am Strand vor dem Take away holte ich mir gegrillten Fisch mit Pommes für 5€. Zum Fisch und dem eigenen Gewissen (noch dazu als begeisterter Schnorchler) noch folgendes: Natürlich denkt sich fast jeder Tourist so in etwa: ‚Wow, so ein reichhaltiges, erschwingliches Angebot an Fisch, da muss man zuschlagen’. Trotzdem habe ich mit Rücksicht auf die Überfischung nicht jeden Tag Fisch gegessen und wenn es wieder mal soweit war, habe ich darauf geachtet, wenigstens nicht auch noch Exoten oder die herrlich bunten Papageienfische, die in Massen gefangen und auch genauso oft beim Take away angeboten werden zu bestellen, sondern nur größere Raubfische wie z.B. die schmackhaften Doraden, die zudem nur wenige Gräten enthalten.

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