Mahé S.3

Trotzdem konnte ich einfach nicht widerstehen, nach dem Anfangsstress ein entspannendes Bad zu nehmen. Aber von Abkühlung konnte nicht die leiseste Rede sein, das Wasser hatte ca. 33 Grad und es wurde einfach nicht tiefer als 40-50cm (vermutlich herrschte gerade Ebbe, die Gezeiten sind auf den Seychellen ziemlich ausgeprägt), am Grund statt Sand nur Seegras und Korallenschutt (das betrifft aber nur den Abschnitt direkt bei Bel Ombre). Abends habe ich mit den beiden Wienern noch ein schönes Bierchen am Strand getrunken und beim Take away direkt am Beau Vallon den obligatorischen Fisch mit Reis verzehrt. Zur Info: Wer bei den Take aways (die einzige günstige Alternative zu den horrend teuren Restaurants) irgendeine Form von Gemüse erwartet, der wird enttäuscht. Es gibt ausschließlich Fisch oder Fleisch mit Pommes oder Reis, davon aber reichlich für ca. 6 Euro.

Sa 25.3.: Schon kurz nach 6.00 Uhr aufgestanden (bin normalerweise beruflich bedingt kein Frühaufsteher, aber wer in zehn Tagen das Wichtigste auf den Inseln erkunden will, hat keine andere Wahl) und drei Stunden geschnorchelt (viele bunte Kaiser- und Falterfische und eine kleine Muräne (rötlich-braun quergestreift) gesehen. Mein Einstieg war der Strandzugang von Bel Ombre, am direkt dort gelegenen Luxushotel linkerhand, sehr schön und durchaus lohnenswert. Gleich danach unternahm ich zur Quartiersuche eine Strandwanderung am Traumstrand bis Beau Vallon.

Beau Vallon Beach

Beau Vallon Beach

Beau Vallon Beach - Hinterland

Blick vom Beau Vallon Beach  ins Hinterland

Einheimische (Locals), die ich im Laufe meiner Reise traf, haben übrigens immer wieder betont, dass in ihren Augen der Strand von Beau Vallon der schönste der gesamten Seychellen sei. Er ist tatsächlich pulvrig weiß und breit, fast immer ruhiges Meer zum Schnorcheln und Planschen, die meisten Wassersportangebote, Restaurants, Take aways und jeden Mittwoch ein illustrer Markt mit abendlicher begeisterter Open-Air-Tanzveranstaltung zum allgemeinen Volksamüsement, allabendlich Reggae-Music aus allen Ecken. Noch dazu gibt es immer ausreichend Schatten aufgrund der alten Takamaka-Bäume. Allerdings fehlen an diesem Strand die südsee-klischeehaften Kokospalmen fast völlig, ebenso die Seychellen-typischen Granitfelsen, dadurch ein Punkt Abzug für mein persönliches Rating.

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