Mahé Seite 1

Fr. 24.3.2017: Ankunft auf Mahé um 15.30 Uhr mit Etihad von München, eine Stunde Verspätung wegen Regen-Unwetter über Abu Dhabi. Über diesem Emirat kreisten wir über eine Stunde und flogen immer wieder weit in die arabische Wüste und zurück ohne irgendeinen Hinweis des Piloten oder der Crew. Die Passagiere waren schon zutiefst beunruhigt. Meine Meinung zu dieser Fluggesellschaft: Wenn es sich vermeiden lässt, lieber mit einer anderen Airline fliegen. An Bord wurde nachts höchstens für eine Stunde das Licht ausgeschaltet und Schlafen ist so gut wie unmöglich, obwohl man das bei dem langen Flug so dringend bräuchte. Bereits eine(!) Stunde vor der geplanten Landung in Abu Dhabi (der Sinkflug hatte nicht mal begonnen und es gab auch keine Turbulenzen) erfolgen ohrenbetäubend laute Durchsagen auf Arabisch und wecken die Fluggäste unsanft, damit man sich anschnalle und die Lehne aufrecht stelle. Man bekommt auch sehr deutlich gezeigt, dass Englisch nur noch ungeliebtes Übel (Notverständigung) ist. Das Bordessen wird mitten in der Nacht serviert, wenn man nichts weiter als schlafen will. Ich empfand das alles sehr störend bzw. unnötig belastend und habe das so bei keiner anderen arabischen Airline erlebt.

Mahé-Airport Hinterland

Endlich da: Blick von der Mahé-Airport-Bushaltestelle ins Hinterland

Nach der Gepäckausgabe traf ich an der Bushaltestelle gleich schräg links gegenüber dem Flughafenausgang ein nettes Paar aus Wien mit gleichem Ziel wie ich: Bel Ombre. Nach sage und schreibe einer Stunde vergeblichen Wartens in der Hitze und hundemüde, waren wir schließlich doch noch gezwungen ein Taxi zu über 40€ für die 13 Kilometer über die Hauptstadt Victoria nach Bel Ombre (südlich von Beau Vallon) zu nehmen, weil man von den fast auseinanderfallenden Uralt-Dreckschleuder-Bussen (wörtlich zu nehmen wegen des stinkenden rabenschwarzen Dieselqualms) mit Gepäck glatt stehengelassen wird! Auch wenn im Reiseforum einige (sehr junge) Reisende das Busabenteuer vielleicht lustig fanden: Wer nur begrenzt Zeit hat, dem rate ich dringend davon ab.

Hatte absichtlich keine Unterkunft vorgebucht, weil ich mir generell erst vor Ort etwas Passendes suche, um evtl. negative Überraschungen aller Art zu vermeiden. Allerdings würde ich für einen etwas entspannteren Reisestart doch besser eine Vorbuchung für wenigstens die erste Nacht empfehlen.

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